Die Erfolgsgeschichte einer dänischen Bakterie
Als in den 90er-Jahren der dänische Tierarzt Vagn Baastrup, der an Kachexie (Auszehrung) litt, in seiner Verzweiflung ein Mittel ausprobierte, das er normalerweise nur Kühen verordnete, geschah etwas sehr
Unerwartetes. Der Tierarzt, der von seinen Ärzten als austherapiert nach Hause entlassen wurde, wurde wieder gesund. Die norwegische Familienzeitschrift "Hjemmet" berichtete über den Fall und läutete damit eine
Erfolgsgeschichte sondersgleichen ein.
Hier die deutsche Übersetzung des Berichts aus der norwegischen Familienzeitschrift "Hjemmet" (Daheim), der unter der Überschrift "Medizin für Kühe hat mein Leben gerettet" erschien: 1985 kam Vagn Baastrup in die
Intensivabteilung ins Krankenhaus. Er hatte 25 kg abgenommen und war nur noch "ein langer Pfahl mit Haut rundherum", wie er selbst sagt. "Die Ärzte haben viele Untersuchungen gemacht und fanden heraus, dass ich
eine chronisch entzündete Bauchspeicheldrüse hatte. Ich bekam ein Arsenal von Medizin, aber davon wurde mir nur noch schlechter. Und nichts davon hat geholfen. Nach vielem Probieren habe ich sie schließlich
weggeworfen und nichts mehr eingenommen. 1996 haben mich die Ärzte aufgegeben. Sie hatten keine Medizin mehr anzubieten und haben mich gebeten, nach Hause zu gehen, um praktische Dinge zu erledigen,
wie zum Beispiel ein Testament schreiben. Ich kam nach Hause zu meiner Frau und meinem Sohn, um sie und mich darauf vorzubereiten, dass ich bald sterben würde", erzählt Vagn Baastrup.
